Beantragung einer Auskunftssperre


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Unter bestimmten Voraussetzungen kann man eine Auskunftssperre ins Melderegister eintragen lassen.


Adresse
Plantagenplatz 9
14542 Werder (Havel)
Adresse
Eisenbahnstraße 13/14
14542 Werder (Havel)
Servicezeiten

Montag   (mit Terminvereinbarung)
08:00 - 13:00 Uhr  

Dienstag   (ohne Terminvereinbarung)
10:00 - 12:00 Uhr, 13:00 - 18:00 Uhr 

Mittwoch  
geschlossen

Donnerstag (mit Terminvereinbarung)
08:00 - 12:00 Uhr, 13:00 - 16:00 Uhr 

Freitag   (mit Terminvereinbarung)
08:00 - 12:00 Uhr 

Jeden 1. Samstag im Monat (ohne Terminvereinbarung) 
09:00 - 12:00 Uhr

Die Samstagssprechzeit vom 04.04.2026 wird auf den 11.04.2026 verschoben.

Die Samstagssprechzeit vom 02.05.2026 wird auf den 09.05.2026 verschoben.

- Onlineterminvergabe -


Fax
03327 783159
Telefon
03327 7830

Häufig gestellte Fragen

Die Auskunftssperre endet nach 2 Jahren und kann auf Antrag verlängert werden.


Eine Auskunftssperre im Melderegister wird nur unter strengen Voraussetzungen eingetragen.

Hierzu müssen Sie glaubhaft machen, dass Ihnen oder einer anderen Person durch eine Melderegisterauskunft eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Interessen entstehen kann. 


51 Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Durchführung des Bundesmeldegesetzes (BMGVwV)


§ 51 Absatz 1 Bundesmeldegesetz (BMG)

  • Formloser Antrag schriftlich oder zur Niederschrift,
  • Nachweise zur Glaubhaftmachung der Angaben zur Gefahrensituation.

  • Für eine Auskunftssperre müssen Sie triftige Gründe, die eine Gefährdung ihrer oder anderer Personen deutlich machen, gegenüber der örtlichen Meldebehörde glaubhaft machen.
  • Eine Überprüfung Ihrer Angaben muss die von Ihnen angeführte Gefahr bestätigen.

Es empfiehlt sich, dass Sie vor der Beantragung mit der zuständigen Stelle Kontakt aufnehmen und sich informieren, ob eine Sperre in Ihrem Fall in Betracht kommt.

Die Auskunftssperre wird auf Antrag eingetragen. Mit der Antragsabgabe müssen Sie Tatsachen darlegen und glaubhaft machen, weshalb Ihnen durch eine Auskunftserteilung eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Belange entstehen kann. Der Antrag kann schriftlich oder persönlich durch Vorsprache in der Behörde gestellt werden.

Anschließend werden Ihre Angaben durch die zuständige Stelle überprüft. Ergibt sich aus dieser Überprüfung, dass die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen, so wird im Melderegister eine Auskunftssperre für 2 Jahre vermerkt, die sich auf alle Arten der Melderegisterauskunft an Privatpersonen und nicht öffentliche Stellen bezieht.

Die Sperre gilt nur für die Wohnung, für die sie beantragt wurde.

Sie können die Auskunftssperre nach Ablauf der Zeit verlängern lassen.


Für die aktuelle Anschrift zuständige Meldebehörde